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Zeitschriften Cover

Österreichische Zeitschrift für das
ÄRZTLICHE GUTACHTEN

Inhaltsverzeichnis

ISSN: 2308-7552
Reihe: Österr. Zeitschrift f.d. ärztliche Gutachten (DAG)
Verlag: Manz Verlag Wien
Format: Zeitschrift
Jahrgang 2018
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser!
Christina Wehringer
 
Strafrechtliche Reaktionen an kranken Menschen im Spannungsfeld zwischen Gerechtigkeit und Menschlichkeit
Schuld- und Zurechnungsfähigkeit; Vollzugsaufschub; positive und negative Generalprävention; Resozialisierung.
Der Beitrag geht zunächst – entsprechend dem Dualismus unseres Strafrechtssystems – auf die Unterscheidung zwischen Strafe und vorbeugender Maßnahme ein. Er stellt dar, unter welchen Voraussetzungen unsere Rechtsordnung den Aufschub des Vollzugs einer Freiheitsstrafe wegen gesundheitlicher Gründe zulässt. Im Weiteren folgt eine Darstellung der Möglichkeiten, bei eingetretener Vollzugsuntauglichkeit – letztlich auch aus Gründen der Menschlichkeit – den Strafvollzug zu unterbrechen oder (zumindest vorläufig) zu beenden.
Alois Birklbauer, Kathrin Stiebellehner
Begutachtung der Strafvollzugstauglichkeit
Vollzugstauglichkeit; zwangsweise Untersuchung und/oder Heilbehandlung; mentale Verarbeitung.
Der moderne Strafvollzug soll neben der Beschränkung der Lebensführung auch präventive erzieherische Maßnahmen umsetzen. Zur rechtlichen Beurteilung der Strafvollzugstauglichkeit bedarf es eines Sachverständigengutachtens. Worauf der Gutachter zu achten hat, beleuchtet dieser praktisch orientierte Artikel aus rechtlicher und vor allem ärztlicher Sicht.
Christian Reiter, Koautor: Paul Kessler, Jurist
 
Vom Sachwalter zum Erwachsenenvertreter: Das 2. Erwachsenenschutz-Gesetz und medizinische Behandlungen
Erwachsenenvertreter; schutzberechtigte Person; Entscheidungsfähigkeit.
Der vorliegende Beitrag stellt den Reformprozess zum Erwachsenenschutz-Gesetz, welches das Sachwalterschaftsrecht ablöst, dar. Die wesentlichen Eckpunkte dieses neuen Erwachsenenschutz-Gesetzes werden vorgestellt und die Besonderheiten bei der medizinischen Behandlung erörtert.
Andrea Bramböck
 
Pflegegeld – Mobilitätshilfe im engeren Sinn (MeS)
MeS-Richtwert bis und ab 15. Lebensjahr; erschwerende Funktionseinschränkungen; Altersgrenzen bei Kindern und Jugendlichen.
Hilfe und Unterstützung zur Fortbewegung innerhalb des Wohnraumes wird unter Mobilitätshilfe im engeren Sinn berücksichtigt. Was genau darunter zu verstehen ist, beschreibt dieser Beitrag. Vor allem werden auch die Unterschiede bei den Beurteilungskriterien bis zum und ab dem 15. Lebensjahr hervorgehoben.
Christina Wehringer, Koautor: Margarethe Grasser, Juristin
 
Maden und Pflegemangel
Todeszeit; Leichenfauna; erste und zweite Besiedelungswelle; Maden.
Die Bestimmung der Todeszeit ist für Gerichtsmediziner (im Gegensatz zu Fernsehkrimis) ein schwieriges Unterfangen. Die Differenzierung der Leichenfauna ermöglicht bei entsprechendem insektenkundigem Fachwissen eine relativ treffsichere Eingrenzung nicht nur der Todeszeit, sondern dient auch als Nachweis der pflegerischen Sorgfalt bei bettlägerigen Patienten mit Aufliegegeschwür.
Christian Reiter
 
Der Gewinnfreibetrag 2017 und das Jahresende
Gewinnfreibetrag.
Mit Jahresende sind Überlegungen anzustellen, ob und wie die Steuerpflichten möglichst „gewinnschonend“ eingehalten werden können. Sind noch Investitionen sinnvoll, um den Gewinnfreibetrag voll ausnutzen zu können, oder kann eine notwendige Steuerzahlung schon in das laufende Jahr vorverlegt werden? Was genau zu beachten und bedenken ist, fasst der Artikel zusammen.
Hans-Georg Goertz
 
Rechtsprechung für Gutachter
Ärztlicher Behandlungsfehler und Verjährungsfrist.
Kommt jemand durch einen ärztlichen Behandlungsfehler zu Schaden, beginnt die Verjährungsfrist nicht, solange die Unkenntnis andauert, dass es sich um einen Behandlungsfehler handelt.
§ 1489 ABGB
OGH 18. 7. 2017, 10 Ob 39/17h
Johannes Zahrl
Prüfung eines Sachverständigengutachtens durch die entscheidende Behörde.
Die Behörde hat – im Rahmen ihrer Pflicht zur amtswegigen Ermittlung des entscheidungswesentlichen Sachverhaltes – ein Gutachten eines Sachverständigen auf seine Richtigkeit, Vollständigkeit und Schlüssigkeit hin zu prüfen.
§ 58 Abs 1 StVO
VwGH 28. 6. 2017, Ra 2017/09/0015
Johannes Zahrl
Eingeschränkte Fahrtüchtigkeit durch Einnahme von Medikamenten.
Trifft einen aufgrund einer Medikamenteneinnahme nur eingeschränkt fahrtüchtigen Lenker (in Unkenntnis der Einschränkung) ein Verschulden, so haftet er aus diesem Grund, sofern die eingeschränkte Fahrtüchtigkeit für den Eintritt des Schadens auch ursächlich war.
§ 58 Abs 1 StVO
OGH 26. 6. 2017, 2 Ob 117/16v
Johannes Zahrl
 
Einschätzungsverordnung (EVO) mit ergänzenden Erläuterungen für Ärzte
Abschnitt 02 Muskel-, Skelett- und Bindegewebssystem.
Grundlage der Ausführungen dieser Rubrik ist die Einschätzungsverordnung und das Handbuch zur Einschätzungsverordnung des Sozialministeriums, ausgewählt und bearbeitet von der Chefredakteurin.
Christina Wehringer